Pferdegestützte Intervention
Studien zufolge haben pferdegestützte Interventionen nicht nur positive Effekte auf die Mensch-Tier-Beziehung, sondern auch auf eine breite Palette an Problemen und wirken sich z.B. positiv auf potentiell vorhandene komorbide Störungen aus.
Pferdegestützte Interventionen können zu einer signifikanten Verbesserung im Verhalten führen: Klienten werden achtsamer und aufmerksamer, fühlen sich fähiger und kompetenter, indem sie ein größeres Bewusstsein für sich selbst und ein höheres Selbstvertrauen zeigen. Pferdegestützte Interventionen können zu einer Reduktion von PTBS-Symptomen führen, Angst- und Depressionssymptome mindern und einen gesunden Schlaf fördern.
Da der Klient sich an seine Umwelt, und somit an das Pferd, anpasst, wirken die tieferen Atem- und Herzfrequenzen des Pferdes auf den Menschen. Diese Wirkung kann in der Therapie als Entspannungstechnik genutzt werden.
Die Interaktion zwischen Klienten und Pferden sowie die Ausgestaltung durch Therapeuten bilden die wesentlichen Merkmale einer gelungenen Intervention.
